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« zurück zur Übersicht | veröffentlicht am 08.09.2017 | 33 Klicksteilen auf

Kripo und Staatsanwaltschaft Landshut ermitteln nach Medikamentenverwechslung wegen eines vorsätzlichen Tötung

Nach ersten Ermittlungen wurden einem 66-jährigen schwerstkranken Patienten bereits im Mai 2016 offensichtlich aufgrund einer Verwechslung falsche Medikamente durch Pflegekräfte verabreicht. Wie ein rechtsmedizinisches Sachverständigengutachten erst vor wenigen Wochen ergab, verstarb der Patient an den Folgen der Fehlmedikation ca. eine Woche später.

Den Pflegekräften wird vorgeworfen, obwohl sie die Medikamentenverwechslung erkannten, nichts unternommen zu haben um das Leben des Patienten zu retten.

Die beiden weiblichen Angestellten der Pflegeeinrichtung wurden nach Erlass eines Haftbefehls vom Amtsgericht Landshut durch die Kriminalpolizei Landshut verhaftet und dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser bestätigte den Haftbefehl. Beide wurden am 05.09.17 in verschiedene Justizvollzugsanstalten eingeliefert.

Eine Pflegekraft konnte nach Hinterlegung einer Kaution die Justizvollzugsanstalt wieder verlassen.

Die Kripo Landshut hat die weiteren Ermittlungen übernommen.


Medien-Kontakt:
Polizeipräsidium Niederbayern, Presse-Team, Stefan Gaisbauer, PK, 09421-868-1013
Staatsanwaltschaft Landshut, Staatsanwalt als Gruppenleiter Rauscher, 0871-84-2487
Veröffentlicht am 08.09.2017 um 08:20 Uhr


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Quellenangaben

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