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« zurück zur Übersicht | veröffentlicht am 25.04.2017 von Stephanie Bildl | 955 Klicksteilen auf

Raus aus dem Hörsaal, rein in die Wildnis

Zwieslerwaldhaus. Die Hängematte ist noch ganz starr. Nicht nur von unten kriecht Kälte in die brasilianische Hütte. „Und jetzt soll ich aus dem kuscheligen Schlafsack raus?“, murmelt Anja Lauer (28) aus Frankfurt am Main ihren Mitstreitern zu. Doch nach der heißen Dusche und dem frisch aufgebrühten Kaffee im Haupthaus des Wildniscamps am Falkenstein steigt mit der Körpertemperatur auch die Vorfreude auf die Einführungswoche der diesjährigen Commerzbank-Umweltpraktikanten.
„Mit dem Winter hatte ich eigentlich schon abgeschlossen“, sagt Stefan Guth (27) aus der Niederlausitz. Trotzdem genießt er die erste gemeinsame Wanderung durch den überzuckerten Nationalpark Bayerischer Wald. Im Wildniscamp angekommen geht‘s ans Kennenlernen. Schließlich holen sich hier jetzt 70 Studenten in der zweiten Woche der Osterferien ihr Handwerkszeug für die kommenden Monate.
Spielerisch geben Nationalparkmitarbeiter Einblicke in die Umweltbildung. „Fasziniert hat mich etwa wie spannend man eigentlich komplizierte Zusammenhänge der Natur kindgerecht vermitteln kann“, so Julia Schütt (28) aus der Nähe von Hamburg. „Nicht gedacht hätte ich, wie viel mühevolle Vorbereitung hinter pädagogischen Angeboten steckt“, ergänzt Anna-Lena Knoll (22) aus Schwaben.

Aus ganz Deutschland reisten Studenten ins Wildniscamp, um sich hier ihr Handwerkszeug für das Commerzbank-Umweltpraktikum zu holen – dabei zeigte sich der Bayerwald nochmal von seiner winterlichen Seite.
Aus ganz Deutschland reisten Studenten ins Wildniscamp, um sich hier ihr Handwerkszeug für das Commerzbank-Umweltpraktikum zu holen – dabei zeigte sich der Bayerwald nochmal von seiner winterlichen Seite.

Neben Workshops zu Themen wie Wildnis, Barrierefreiheit, Öffentlichkeitsarbeit oder Biodiversität liegen die Schwerpunkte des Aufenthalts bei der persönlichen Naturerfahrung und der Vernetzung der Praktikanten.
Nach der frostigen Wildniscamp-Woche geht’s nun weiter in Nationalparks, Biosphärenreservate oder Naturparks in ganz Deutschland. „Wir freuen uns, dass wir so schon im 27. Jahr die Arbeit von Großschutzgebieten unterstützen können“, erklärt Annette Jung von der Commerzbank. „Besonders glücklich bin ich darüber, durch das Praktikum motivierten jungen Menschen interessante Eindrücke außerhalb der Hörsäle zu ermöglichen.“ Allein fünf der Studenten sind demnächst im Nationalpark Bayerischer Wald aktiv. „Jedes Jahr aufs Neue profitieren auch wir von den guten Ideen, die engagierte Praktikanten in unsere Programme einbringen“, schwärmt Nationalpark-Umweltbildungsreferent Lukas Laux.

Infos zum Commerzbank-Umweltpraktikum finden Sie unter www.umweltpraktikum.com.


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Informationen zur Firma/Organisation

Die Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald ist eine Behörde im Geschäftsbereich des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz (StMUG), Rosenkavalierplatz 2, 81925 München
Ort:Freyunger Str. 2
D-94481 Grafenau
Telefon:+49 8552 9600 0
E-Mail:
Website:www.nationalpark-bayerischer-wald.de


Quellenangaben

Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald
Foto: Sinan von Stietencron




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