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« zurück zur Übersicht | veröffentlicht am 16.01.2017 von Stephanie Bildl | 649 Klicksteilen auf

Schwierige Bedingungen beim IBU Cup Biathlon

Vergangenes Wochenende befand sich die internationale Biathlonelite beim Weltcup in Ruhpolding. Die zweite Riege bestritt den IBU Cup am Großen Arbersee.
Knapp 300 Athleten aus 40 Ländern weltweit haben sich im Hohenzollern Skistadion am Großen Arbersee eingefunden, um wichtige Punkte für Startplätze im Weltcup zu sammeln. Mit dabei waren auch Lokalmatador Florian Graf und andere internationale Spitzenathleten, die bereits über reichlich Weltcuperfahrung verfügen.
Bei den Wettkämpfen hat die russische Mannschaft dominiert. Alexander Loginov stand nach dem 20 km Einzellauf der Herren ebenso auf dem Siegerpodest wie Irina Starykh nach dem 15 km Einzellauf der Frauen. Die Deutschen Biathleten konnten sich gut platzieren. So erreichte Phillip Nawrath einen soliden 10. Platz und Therese Hendel lief mit der siebtbesten Zeit über die Ziellinie.

Die Durchführung des IBU Cups war für das OK Bayerischer Wald unter dem Dach der ARBERLAND REGio GmbH in jeder Hinsicht eine große Herausforderung, die jedoch hervorragend bewältigt wurde. Eine perfekte Vorbereitung auf dieses Event und eine logistische Gemeinschaftsleistung der Arberregion waren Garanten für eine hochprofessionelle Abwicklung.
Noch vor wenige Tagen lief die Produktion mit Kunstschnee auf Hochtouren, um eine gute Schneebasis für das Stadion und die kritischen Stellen auf den langen Strecken zu sichern. Die Vorbereitungen auf die Wettkämpfe liefen planmäßig. Die einzelnen Abteilungen wurden im Vorfeld gut ausgebildet. Der Stadionaufbau unter der Regie von Sepp Schneider war bestens organisiert, ebenso wie die Vorbereitungen auf dem Schießstand unter der Leitung von Günther Süß. Auch Walter Schwarz, Kampfrichterobmann Biathlon im DSV, hatte den Start-Zielbereich routiniert aufgebaut. Dafür konnte Wettkampfleiter Thomas Bachinger großes Lob vom Technischen Delegierten, Christoph Linsinger aus Österreich, entgegen nehmen.
Nachdem das offizielle Training am Donnerstag noch reibungslos durchgeführt werden konnte, fegte Sturmtief „Egon“ nachts mit voller Wucht über das Hohenzollern Skistadion hinweg. Trotz intensiver Bemühungen der Organisatoren musste die Jury die Wettkämpfe am Freitag absagen. Die Sicherheit der Sportler und faire Wettkampfbedingungen konnten einfach nicht mehr gewährleistet werden. Trotz andauernder heftiger Schneefälle ließen sich die Veranstalter nicht entmutigen und schafften es mit größtem Einsatz, den Biathleten für Samstag gute Wettbewerbsbedingungen für den Einzellauf der Herren und Damen zu bieten. Tom Schüssinger, Patrick Meystrik und ihre Mannschaft sowie Raupenfahrer Alexander Wenzl legten eine Nachtschicht ein, um die Strecken bestens zu präparieren. So konnten die 250 Zuschauer die Wettkämpfe auf der neuen LED-Videowall, ein Novum in der IBU Cup Serie, verfolgen.

Von den Mannschaften und Trainern gab es dann auch bei der Verabschiedung großes Lob an das Organisationskommittee unter dem Vorsitz von Herbert Unnasch. Logistik, Verpflegung, Gastfreundschaft und das Engagement des Personals haben Weltcupniveau. Sicherlich auch ein Grund dafür, dass die russische Mannschaft spontan eine Woche länger im ARBERLAND bleibt und in Vorbereitung auf die Europameisterschaft in Polen das Trainingslager im Hohenzollern Skistadion absolviert. Die Infrastruktur im Stadion und die Streckenprofile bieten optimale Voraussetzungen. Das neu angelegte Wachskabinendorf mit ca. 40 Parkplätzen beim Testgelände oberhalb des Sportgebäudes wurde von allen Nationen als sehr gute Lösung bewertet.
Beim Teamcaptains Dinner in der JOSKA Waldglashütte in Bodenmais hat auch Björn Weisheit, der sportliche Leiter Biathlon beim DSV, die strategische und professionelle Weiterentwicklung des OK anerkennend hervorgehoben. Er blickt zuversichtlich auf gemeinsame Projekte in der Zukunft.
Auch der Renndirektor des IBU Cups, Felix Bitterling, zog bei der Abschlussbesprechung eine sehr zufriedene und positive Bilanz des Events: „Mit der konsequenten Weiterentwicklung der OK- Struktur, dem großartigem Engagement der ca. 200 ehrenamtlichen Helfern und dem touristischen Potenzial wird die Arberregion fester Veranstaltungsort des IBU Cups sein.“ Der nächste IBU Cup findet vom 10. bis 13. Januar 2018 statt.


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Informationen zur Firma/Organisation

Der Landkreis Regen – das ARBERLAND – hat mit der institutionalisierten Einbindung von Wirtschaft und Kommunen die ARBERLAND REGio GmbH gegründet und damit die Kompetenzen von Regionalmanagement, Wirtschaftsförderung und Tourismusförderung unter einem Dach zusammengeführt.
Ort:Amtsgerichtstraße 6 – 8
D-94209 Regen
Telefon:+49 (0) 9921 / 96 05 - 2222
E-Mail:
Website:www.arberland-regio.de


Quellenangaben

ARBERLAND REGio GmbH
Foto 1: IBU
Foto 2: Marco Felgenhauer/Woidlife Photography




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