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« zurück zur Übersicht | veröffentlicht am 13.12.2016 | 216 Klicksteilen auf

Ermittlungserfolg für Fahnder und Kripo – gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft und der Poli

Die Fahnder hatten am 29.06.2016 auf der Rastanlage Donautal an der A3 einen 35-jährigen Holländer afghanischer Herkunft einer Kontrolle unterzogen. Der Mann war in Begleitung seines 70-jährigen Vaters und seiner 54-Jährigen Mutter, ebenso mit niederländischer Staatsangehörigkeit und ursprünglich aus Afghanistan stammend. Die Fahnder entdeckten im mitgeführten Mercedes des 35-Jährigen u.a. mehrere auf unterschiedliche Namen ausgestellte Kreditkarten. Der Kontrollierte war zudem wegen Betruges durch die Staatsanwaltschaft Köln zur Aufenthaltsermittlung ausgeschrieben. Im Zuge der weiteren Durchsuchung des Pkw sowie bei der vorläufigen Festnahme, leistete der 35-Jährige Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Verletzt wurde dabei niemand.

Die Kriminalpolizei Passau hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Dabei sichtete das dafür zuständige Kommissariat eine große Menge an mitgeführten Schriftstücken wie Rechnungen, Bestellungen etc. Zu diesem Zeitpunkt verdichtete sich bereits der Verdacht, dass hier der Polizei ein Betrüger ins Netz gegangen war. Nach Vorführung des 35-Jährigen vor dem Ermittlungsrichter am Amtsgericht Passau erließ dieser auf Antrag der Staatsanwaltschaft Passau Untersuchungshaftbefehl.

Im Zuge der weiteren Ermittlungen durch die Kriminalpolizei Passau stand der 35-Jährige in dringendem Tatverdacht, in großem Stile Urkundenfälschungen begangen zu haben, und dabei mehrere Pkw, u.a. der Marken Mercedes, BMW und VW, in Nordrhein-Westfalen betrügerisch erlangt zu haben. Der gesamte Beuteschaden beträgt knapp unter 110.000 Euro. Letztendlich wurden dem in Haft Sitzenden 64 Delikte vorgeworfen.

Am 07.12.2016 kam es beim AG Passau zur Gerichtsverhandlung. Der 35-jährige Angeklagte wurde zu einer Freiheitsstrafe von 1 ½ Jahren ohne Bewährung verurteilt.

Medien-Kontakt: PP Niederbayern, Pressesprecher Martin Pöhls, PHK, 09421/868-1013


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Quellenangaben

Polizeipräsidium Niederbayern




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