Cookies helfen uns bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung unserer Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Mehr erfahren

Aktuelles

« zurück zur Übersicht | veröffentlicht am 01.11.2016 von Stephen Hahn | 1037 Klicksteilen auf

Heimat-Verein: TSV Waldkirchen Volleyball

Volleyball besitzt in der Region eine langjährige Akzeptanz und Attraktivität. Auch wenn der Boom mittlerweile nachgelassen hat, so spielen die Damen- und Herrenmannschaften aus Waldkirchen weiterhin auf einem hohen Niveau. In einer der technisch und koordinativ anspruchsvollsten Sportarten, wie der Trainer der 1. Herrenmannschaft, Klaus Penzenstadler, im Interview mit WAIDLER.COM zu berichten weiß.

 

Herr Penzenstadler, Volleyball hat in Waldkirchen eine lange und erfolgreiche Tradition. Wie steht es aktuell um die von Ihnen trainierte 1. Herrenmannschaft?

Stimmt, die Sparte Volleyball existiert bereits seit 1974. Und seitdem haben Damen wie Herren zahlreiche Meisterschaften eingespielt. Die 1. Herrenmannschaft spielt aktuell in der Landesliga Südost. Das ist, vergleichbar zur Einteilung im Fußball, die sechste Liga von oben. In den letzten Jahren sind wir so eine Art Fahrstuhlmannschaft: 2012, 2014 sowie 2016 jeweils Meister in der Bezirksklasse und Aufstieg in die Landesliga. 2013 und 1015 folgte jedoch der sofortige Wiederabstieg. Deshalb ist unser vorrangiges Ziel für diese Saison, den Abstieg zu vermeiden und in der Landesliga zu verbleiben. Hier duellieren wir uns u. a. mit Vereinen wie Unterhaching 2 oder Lohhof. Das sind schon Hausnummern. Aber wir wissen auch, was wir können.

 

Trainer Klaus Penzenstadler analysiert die Stärken und Schwächen seines Teams bis ins Detail

 

Wie intensiv trainieren Sie, wie viele Männer braucht eine schlagkräftige Truppe?

Momentan haben wir neun Spieler in der 1. Herrenmannschaft. Die Spielerdecke ist etwas dünn. Grundsätzlich bemerken wir in den letzten Jahren ein Nachwuchsproblem. Aber das Lamentieren bringt uns nicht weiter. Wir trainieren hart und intensiv. Unsere Saison dauert von Oktober bis März. In der Vorbereitung trainieren wir dreimal pro Woche, jetzt während der Saison mit Spieltagen an fast jedem Wochenende, zweimal.

 

Sie selbst sind ja schon lange dabei, haben den Trainerschein. Was trainiert man denn bzw. gibt es Unterschiede zwischen Vorbereitung und Saison?

Ja, ich bin bereits seit Anfang der 1980er Jahre Mitglied im Verein. Damals gab es noch die Neigungsgruppen im Schulunterricht. Volleyball boomte zu der Zeit regelrecht. Heute bieten wir sogar spezielle Kindertrainings an, um wieder mehr Leute für den Sport zu begeistern. Mittlerweile habe ich den Trainerschein C gemacht und betreue die 1. Herrenmannschaft seit einigen Jahren. In der Vorbereitung trainieren wir vor allem Kraft, Ausdauer, Balltechnik. Während der Saison hauptsächlich spielnahe Übungen und taktische Finessen: Angriff, Block, Annahme, Zuspiel. Zur Trainertätigkeit gehören natürlich auch die Erstellung von Trainingsplänen, die Motivation, der Einsatz verschiedener Trainingsmethoden oder die Physiologie.

 

Beachvolleyball ist, nach dem Olympiasieg von Laura Ludwig und Kira Walkenhorst in Rio, in aller Munde. Gibt es hier bei uns auch eine Serie?

Eine Serie, Meisterschaft nicht. Aber wir veranstalten bereits seit 2003 jährlich am ersten Sommerferienwochenende unser Freizeitturnier. Wir verfügen über drei Sandplätze an der Mittelschule. Es gibt da immer eine rege Teilnahme von Männern und Frauen über den Landkreis hinaus. Und auch tolle Sachpreise zu gewinnen.

 

Vielen Dank für das Gespräch.



Quellenangaben

Fotos:www.volleywald.de; Stephen Hahn




Kommentare



⇑ nach oben