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« zurück zur Übersicht | veröffentlicht am 06.10.2016 von Stephanie Bildl | 1606 Klicksteilen auf

London ist immer eine Reise wert

Ein besonderes Highlight der Realschule ist die attraktive Englandreise. 44 Schülerinnen und Schüler der neunten Jahrgangsstufe erkundeten letzte Woche gemeinsam mit den Lehrkräften Andrea Kapfhammer, Marita Würzinger und Andreas Mühlbauer die Hauptstadt Großbritanniens und eine Reihe von Sehenswürdigkeiten. Nach einer Nachtfahrt und einer Fährüberfahrt erreichte man am späten Vormittag in Dover englischen Boden. Nachdem die Uhren um eine Stunde zurückgestellt waren und sich alle Beteiligten einigermaßen daran gewohnt hatten, dass der Reisebus plötzlich auf der linken Straßenseite fährt, stand ein Besuch in der englischen Kleinstadt Canterbury an. Dort besichtigte man auch die Canterbury Cathedral, eine der größten und wichtigsten Kirchen des Landes. Am Abend erreichte die Reisegruppe die Gasteltern in New Eltham, einem Vorort von London, und die Spannung wuchs, wie der Aufenthalt im neuen Zuhause für die nächsten Tage sein würde. Dass es am Ende weder von den Schülern noch von den Gasteltern irgendwelche Beschwerden gab, zeigte, dass die anfänglichen Bedenken unbegründet waren. Die Schüler erhielten vielmehr einen Einblick in die bunt gemischte Gesellschaft Londons, in der 40% der Einwohner ausländische Wurzeln haben. Dies spiegelte sich auch bei den Gastfamilien wider und so hatten die Schüler die Gelegenheit nicht nur typisch britische Lebensgewohnheiten kennenzulernen, sondern auch in Kontakt mit Familien mit indischem, pakistanischem oder afrikanischem Hintergrund zu kommen. Besonders Mr Singh, ein indischer Sikh mit Turban, hatte es der Gruppe sehr angetan.
Nach einer ersten Nacht bei den Gastfamilien ging es am Dienstag ins Zentrum von London zu einem Spaziergang über den Buckingham Palace und den Trafalgar Square zum Globe Theatre am Südufer der Themse. Im originalgetreu wieder aufgebauten Theater aus der Zeit Shakespeares erfuhren die Schüler bei einer kurzweiligen Führung, wie es im 16. und 17. Jahrhundert im Theater zuging und dass dies eher mit einem Besuch in einem Fußballstadion oder bei einem Rockfestival zu vergleichen war. Beim anschließenden Besuch des Natural History Museums begeisterten neben dem prächtigen Gebäude vor allem die Dinosaurierausstellung mit einem beweglichen T-Rex, die vielen Modelle von Tieren inklusive eines 26 Meter langen Blauwals und ein Erdbebensimulator. Zum Abschluss des Tages ließen sich die Schüler noch von Walt Disneys Musical Lion King verzaubern, ehe ein anstrengender (ca. 15 Kilometer Fußmarsch) aber auch ereignisreicher Tag zu Ende ging.

Die Realschüler vor der National Gallery am Trafalgar Square im Herzen von London
Die Realschüler vor der National Gallery am Trafalgar Square im Herzen von London

Am Mittwoch machte man sich bei strahlendem Sonnenschein auf den Weg an die englische Küste. Das Ziel war Portsmouth, das Zentrum der englischen Marine. Dort unternahm man erst einmal einen Spaziergang am Strand und konnte dabei die Luftkissenboote bestaunen, die zwischen Portsmouth und der Isle of Wight verkehren. Die Aussicht von Spinnaker Tower, dem neuen Wahrzeichen des Hafens, war bei bestem Wetter natürlich beeindruckend und besonders Mutige konnten auf einer Glasplattform in 100 Metern Höhe ihre Schwindelfreiheit unter Beweis stellen. Auch die Geschichte der englischen Seefahrt kam nicht zu kurz, denn bei einer Besichtigung der HMS Victory erhielt man einen Einblick in das Leben auf einem Kriegsschiff vor über 200 Jahren. Die Victory war das Flaggschiff von Lord Nelson, der mit seiner Flotte Napoleons Schiffe besiegte und gilt heute als das am besten erhaltene Museumsschiff weltweit. Eine Multimediashow über die Seeschlacht bei Trafalgar rundete den Besuch im Schifffahrtsmuseum ab.
Abschied nehmen von den Gasteltern hieß es am Donnerstagmorgen, ehe es nochmals Richtung London ging. In Greenwich spazierte man durch den Park der ehemaligen Flottenakademie zum Royal Observatory, wo auch der Nullmeridian direkt durch das Gebäude führt, der Längengrad, der die Welt in Ost und West unterteilt. Im Anschluss daran unternahm die Gruppe eine einstündige Bootsfahrt auf der Themse vorbei an vielen Sehenswürdigkeiten wie dem Tower, St- Paul’s Cathedral aber auch neueren Bauwerken wie dem Hochhaus The Shard, dem mit über 300 Metern höchsten Gebäude Westeuropas. Ein besonderes Highlight war, dass sich die Tower Bridge genau in dem Moment, als man die Brücke passierte, öffnete und die Schüler somit einen besonderen Blick auf dieses Wahrzeichen werfen konnten. Die Schifffahrt endete um Punkt 12 Uhr am Parlamentsgebäude genau zu dem Moment als das Läuten der berühmten Glocke „Big Ben“ erklang. Dann ging es zum London Eye, dem gewaltigen Riesenrad am Ufer der Themse. Bei einer Fahrt wurde den Schüler bewusst, wie groß London tatsächlich ist und bestaunten viele mittlerweile vertraute Sehenswürdigkeiten noch einmal aus der Vogelperspektive. Danach ging es zu Fuß weiter zum Piccadilly Circus und zum Covent Garden, wo die Schüler sich mit Souvenirs eindecken konnten und die Aufführungen der Straßenkünstler für Staunen sorgten. Nach einer U-Bahnfahrt zur O2 Arena, bei der die Schüler bewiesen, dass sie mittlerweile auch mit dem System der Londoner „Tube“ vertraut waren, begann gegen acht Uhr abends die Heimfahrt. Nach einer etwas unruhigen Überfahrt über den Kanal und weiteren zwölf Stunden Busfahrt kam die Gruppe am Freitagmittag müde, aber mit einer Menge neuer Eindrücke und vielen tollen Erinnerungen in Grafenau an.


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Seit Beginn des Schuljahres 2013/14 ist die Realschule Grafenau Mitglied im Projekt Partnerschulen des Wintersports. Insgesamt sind nun 34 bayerische Schulen (jeweils 15 Realschulen und Gymnasien sowie 4 Mittelschulen) sogenannte „PZW-Schulen“.
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Quellenangaben

Staatliche Realschule Grafenau




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