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Groovig, exzentrisch und attraktiv. Musikstil: »Psychedelic-Disco-Pop«
oder »Psychedelic-Groove-Rock«. Das ist eigentlich schon das wichtigste was man
von den sechs Jungs der Münchner Band
Sorgente wissen muss.
Vor
kurzem erschien ihre neue CD „LET ME IN“, die anders tönt als alles, was in den
letzten Jahren musikalisch aus
der bayerischen Landeshauptstadt herausklang.
Groß,
pompös, modern, glamourös und trotzdem erdig, hart, dreckig und gefühlvoll
enthält „LET ME IN“ eine Soundästhetik, die das Beste der Zeit zwischen 1982
und 2020 in sich vereint.
Konzeptionell
und inhaltlich hat „LET ME IN“ vordergründig den Exzess, die Zerstörung und die
Erotik ausufernder Clubnächte zum Inhalt, lässt aber auch die Genesis und
Selbsterkenntnis zu, die als Ruhe nach diesem Sturm einkehrt und emotionale
Tiefe zulässt. Der Band ist dabei der seltene Kunstgriff gegluckt, die exakte
Dosierung von Größenwahn und Demut, von Arroganz und Verletzlichkeit von Pomp
und Dynamik, von Haltlosigkeit und Klarheit zu finden, die man für einen perfekten
Absturz, die Eroberung einer schönen Frau aber eben auch ein ausgeglichenes und
zufriedenes Leben benötigt.
Fazit:
Sorgente bewegen sich in keiner Szene und ordnen sich keiner Szene unter, sondern
schaffen sich vielmehr ihre ganz eigene, wo im Gegensatz zu anderen Szenen
niemand mehr betteln muss um eingelassen zu werden, sondern jeder willkommen
geheißen wird, der heute noch mit Offenheit und Liebe Musik in ihrer
unterschiedlichsten Ausprägungen zu genießen versteht …
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