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Dorfgemeinschaft Heinrichsbrunn Wappen

Dorfgemeinschaft Heinrichsbrunn

Dorfgemeinschaft Heinrichsbrunn

ANSCHRIFT & KONTAKT

Fritz Einberger sen.

94151 Mauth

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Der Verein wird verwaltet von:
Johannes Reiß (19)

Dorfgemeinschaft Heinrichsbrunn - Infos

Chronik / Geschichte


Vereinsmitglieder:
Johannes Reiß (19), Andreas Tallowitz (19),

Dorfgemeinschaft Heinrichsbrunn - Geschichte/Chronik

Heinrichsbrunn wurde im Zuge der Besiedlung am Goldenen Steig in Jahre 1703 gegründet. Damals siedelten sich hier 12 Familien an und begannen den damaligen Urwald urbar zu machen. Es wurden auch noch andere Dörfer im Zuge der Besiedlung gegründet, wie zum Beispiel Mauth, Finsterau und Philippsreut, wobei das gebaute Philippsreut Kleinphilippsreut und das Gebiet Mauth-Finsterau Großphilippsreut hieß. Wie Heinrichsbrunn zu seinem Namen kam, geht aus einer Alten Quelle hervor.

Heinrichsbrunn soll seinen Namen tragen von Brunnen eines vormaligen Häuslers Heinrich, an welchen ein auf der Jagd befindlicher Fürstbischof seinen Durst löschte.

Heute, hat das Dorf 450 Einwohner, einige Geschäfte, Betriebe und es hat sich zu einem Schmuckstück herausgeputzt.

Da sich immer wieder eine Gruppe Heinrichsbrunner zum Stehlen des Maibaumes der umliegenden Dörfer zusammentaten, beschloss man 1980 eine Dorfgemeinschaft zu gründen. Es wurde ein eigener Maibaum aufgestellt und man übernahm das Wasservogelsingen, das heute ein wichtiger Bestandteil des Jahres in der Dorfgemeinschaft ist. Besonders beliebt ist das alljährliche Maibaumaufstellen, wobei das Stehlen von Maibäumen nicht zu kurz kommt. Die Idee, eine Dorfgemeinschaft zu gründen lag z. B. bei Reinhold Blumauer sen., Fritz Einberger sen., usw. .

300 Jahre Heinrichsbrunn


Wia wiads den gwen sa, voa 300 Joa?
Koa Haus, koa Wies, koa Straß, nua lauta Woid,
I schtey ma des ganz unheimle voa.
Nua a schmala Steig is eiganga bis ins Bem,
des is da Handelsweg vo Passau hea gwen.
On goldnen Schteig hot man gnennt
und de Säuma mit earane schwer beladna Roß,
de han koa Angst und koa Jomman kennt.
Ses warn ganz hoat gsottne Manna, de ham
nix gfiacht, koan Deifi und koan Do'od,
ham nua kämpft ums Übalem, ums tägliche Brot.
Und wia ma heat, hot de ganz Wildnis en
Fürstbischof Graf Lamberg vo Passau ghert.
Wei se d'Menschheit stock vamehrt hot
und de Passaua duat da Plotz eh nimma glecka,
duat da Landesherr a in den finstan Woid
a paar Siedla eina schicka.
Mana, wiad a gsogt ham, reißts a boa Baam aus
und bauts enk auf des Fleckl a profisorisch kloas Haus.
Und af a kurze Zeit, mia geht's ö mein Kopf goa net ei,
is a kloas Doarf 'dagstandn,
links und rechts vo den golden'en Schtei.
Zu an Haus ghert a a Wies, des hams oiß gschafft,
de Leit, de nix z'hoart und nix z'müahsam gwen is.
Koa Motorsog, koan Buldog, koan Bagga hots gem,
de zwö Händ sand des wichtigste Werkzeug gwen.
Des wiad en Landesherrn gfreit hom, und dea duat
se scha mitn nächstn Gedanga trong.
A paar 100m weida wa na a soa finstane Au,
de, hot a gmoacht kannt ma a na bebau.
Leit wiad a gsogt hom, es soi enk net kränga,
I tua enk dafüa de Schteian und Aufgaben schenga.
Und damois duat ma net lang überleng,
a Joa späta hots d'Finstarau a scha gem.
Am Siedla Heinrich sein Brunn, a so heat mas song,
soi eam da Fürstbischof auf da Jagd owei sein Durst glöscht ho.
Vielleicht is eam bei dera Rast da Gedanga kema,
no den Heinrich sein Brunn, kannt ma ja
des kloa Doarf benenna.
So ähnlich wiads gwen sa, I kann ja leicht dichtn,
da Dorna und da Eller doan'uns ja so fey berichten.
De Zwä müaß ma danga, de ham ganz müahsam
oiß zamgsuacht wias früha gwen is,
des interessiert unsane Urenkel a na ganz gwiß.
Und zu guata Letzt das i na sog,
an festn Glaum an en Herrgott ham bei uns
d'Leit owei scha ghot.
Und den hama a na heit, wei I glaub,
wenn do net Oana üba uns wa
ann kannt aus dera Weydnis net a so schees,
gemüdtliches Doarf, unsa Heinrichsbrunn
woarn sa.

Anni Gibis
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