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Freiwillige Feuerwehr Grainet
Schon im Jahre 1830 erkannten die Bewohner von Untergrainet, dass es nächst der Hilfe Gottes unbedingt nötig sei, der Feuersgefahr, dem rasenden Element mit wirksamen Waffen zu begegnen.
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ANSCHRIFT & KONTAKT
H. Kanamüller
Saatwiese 22
94143 Grainet
Telefon: 08583/770
Telefax:
E-Mail:
www.ff-grainet.de
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Freiwillige Feuerwehr Grainet - Infos
Chronik / Geschichte
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Freiwillige Feuerwehr Grainet - Geschichte/Chronik
Aus der Chronik von August Bothschafter
Schon im Jahre 1830 erkannten die Bewohner von Untergrainet, dass es nächst der Hilfe Gottes unbedingt nötig sei, der Feuersgefahr, dem rasenden Element mit wirksamen Waffen zu begegnen. Das Ergebnis dieser Erkenntnis war, dass im bezeichneten Jahre 1830 gemeinschaftlich eine vierräderige Druckspritze um den Preis von 6oo Gulden gekauft wurde, die in Deggendorf hergestellt wurde.
Eine Feuerwehr im heutigen Sinne jedoch bestand damals nicht, es eilte im Brandfall eben alt und jung zur Spritze. Es bedeutete schon einen großen Fortschritt im Feuerwehrwesen, als man am 27. September 1876 bzw. 30. Dezember 1876 das königliche Bezirksamt Wolfstein durch eine polizeiliche Feuerlöschordnung mehr Ordnung in das Feuerlöschwesen brachte. Durch diese beiden Erlasse wurden die Pflichtfeuerwehren ins Leben gerufen. Die vernünftigeren und jüngeren Teile dieser Pflichtfeuerwehrmannschaften kamen alsbald zu der Überzeugung, dass freiwilliger Eifer und Fleiß der Sache mehr nützen als aufgedrungene Pflicht.
Am 23. Juni 1878 sollte für die Freiwillige Feuerwehr Grainet das längst ersehnt Morgenrot dämmern. Am genannten Tage war Inspizierung der Pflichtfeuerwehr, vorgenommen durch Bezirksamtmann Ronner. Dieser stellte zum Schluß der Inspizierung die Anfrage, ob nicht die Gründung einer Freiwilligen Feuerwehr gewünscht werde. Hierauf äußerten sich einige neuerungsfeindliche Personen, dass sie die Pflichtfeuerwehr beibehalten wissen wollen. Diese veraltete Ansicht rief unter den vernünftig Denkenden einen Sturm der Entrüstung hervor. Der damalige um das Feuerwehrwesen wohlverdiente Metzgermeister Georg Dafinger erwiderte: „Nicht eine Pflichtfeuerwehr wollen wir, sondern der Freiwilligen Feuerwehr wollen wir in Zukunft angehören
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