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Gemeinde Schöfweg
Zusammen mit dem ausmärkischen, also gemeindefreien Staatsforstgebiet im Norden des Sonnenwald-Höhenzuges, der höchsten Erhebung zwischen der Donau und dem Bayerisch-Böhmischen Waldgebirge, hat das Gebiet der Gemeinde Schöfweg die Form einer Glocke. Ihre Ränder, die eine Ausdehnung von rund 6,5 km haben, reichen vom Geißlstein im Osten bis zum Büchelstein im Westen. |
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ANSCHRIFT & KONTAKT
Rachelstraße 1
94572 Schöfweg
Telefon: 09908/279
Telefax: 09908/1417
E-Mail: marianne.zitzelsperger@vg-schoenberg.de
www.schoefweg.de
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Gemeinde Schöfweg - Infos & Fakten
Zusammen mit dem ausmärkischen, also gemeindefreien Staatsforstgebiet im Norden des Sonnenwald-Höhenzuges, der höchsten Erhebung zwischen der Donau und dem Bayerisch-Böhmischen Waldgebirge, hat das Gebiet der Gemeinde Schöfweg die Form einer Glocke. Ihre Ränder, die eine Ausdehnung von rund 6,5 km haben, reichen vom Geißlstein im Osten bis zum Büchelstein im Westen. Weithin sichtbarer Orientierungs-punkt und Werbemagnet aller Gemeinden des Touristikvereins Sonnenwald e.V. ist der Brotjacklriegel (1.016 m) mit dem 114 hohen Fernsehsender und dem bewirtschafteten Aussichtsturm der Wald-Vereinssektion Büchelstein. Von seiner Plattform hat man eine herrliche Rundumsicht, bei günstiger Witterung sogar auf die Alpenkette mit Dachstein und Watzmann.
Gut markierte Rundwanderwege durchziehen die lichten, sauerstoffreichen Mischwälder und die vorrangig im Nebenerwerb bewirtschafteten Felder und Wiesen. Die Gemeinde Schöfweg ist ein gemütliches Urlaubsgebiet mit ländlicher Atmosphäre, aber auch an-spruchsvoller Gastronomie. Die ortsansässigen Investoren und die Gemeinde haben sich stets um die Förderung des Fremdenverkehrs als wichtigem Wirtschaftszweig bemüht, zumal sich die gewerbliche Wirtschaft lediglich auf Handwerksbetriebe und den Einzel-handel beschränkt. Neben dem Alpin-Skigebiet Langfurth, seit Jahren sogar mit einer Be-schneiungsanlage am Steinberg-Lift, werden rund 20 km maschinengepflegte Langlauf-loipen angeboten. Dank der Neubelebung des Sporthotels und Feriendorfs Sonnenwald mit Hallenbad und Freizeitpark sind die Übernachtungszahlen angemessen gestiegen.
Schöfweg ist mit rund 1.350 Einwohnern die fünftkleinste Gemeinde im Landkreis FRG. Dazu kommen noch rund 300 Zweitwohnsitze. Dies sind vornehmlich Appartement-Eigentümer und Besitzer von Einfamilienhäusern, die bereits im Vorgriff auf den künftigen Ruhestand in der Gemeinde gebaut haben. Die 14 Ortsteile der Gemeinde liegen zwi-schen 600 und 900 m Meereshöhe. Im Jahre 2002 wurde die Flurneuordnung mit einem ausgedehnten Straßen- und Wegebauprogramm, weiteren zukunftsweisenden Maßnah-men der ländlichen Entwicklung sowie umfassenden Dorferneuerungen abgeschlossen. Bereits seit 1996 ist die Gemeinde Mitglied im „Naturpark Bayerischer Wald“, was gleich-zeitig die Erstellung eines Landschaftsplanes nach sich zog. Damals wurde auch die An-lage eines Hecken-Lehrpfades bei Allhartsmais beschlossen, weil in diesem Bereich die historische Streifenflur bis heute erhalten geblieben ist und so die artenreiche Lebensge-meinschaft geschützt werden kann. Die Trinkwasserversorgung erfolgt neben einer gerin-gen Anzahl von Privatbrunnen durch Fernwasser, einen gemeindeeigenen Hochbehälter und durch dörfliche Wassergenossenschaften. An die öffentliche Abwasserbeseitigung sind nahezu 95% der Häuser angeschlossen.
Schöfweg, als Siedlung von Leuten am "Weg, der zu den Schiffen an der Donau führt", wie das Staatsarchiv erklärt, wurde um 1250 erstmals urkundlich dem Hochstift Passau gehörig erwähnt. Ab 1308 war das Gebiet im Besitz derer auf Schloss Winzer an der Do-nau, deren letzter männlicher Erbe es 1603 an Herzog Maximilian I. von Bayern verkauf-te. Schon vorher nutzten die Wittelsbacher die wildreichen Wälder zur Jagd. So ist ver-bürgt, dass Herzog Wilhelm V. am Martinitag des Jahres 1587 zur Bärenjagd im Schöf-weger Jagdhaus Quartier bezogen hatte. Noch heute findet man im Staatsforst Grenz-steine mit dem Zeichen "KW", was nichts anderes als "Königswald" bedeutet.
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