| |
|
Gemeinde Philippsreut
Vor ca. 300 Jahren begann die Kolonisierung der Gemeinde Philippsreut mit seinen Ortsteilen Alpe, Vorderfirmiansreut, Mitterfirmiansreut und Hinterfirmiansreut. Die Namen der Ortschaften gehen auf die Passauer Fürstbischöfe Philipp von Lamberg und Leopold von Firmian zurück, welche den nördlichen Teil des Fürstbistums Passau zur Sicherung der Handelswege entlang des Goldenen Steiges besiedeln ließen. |
|
ANSCHRIFT & KONTAKT
Hauptstraße 17
94158 Philippsreut
Telefon: 08550/91017
Telefax: 08550/91019
E-Mail: info@philippsreut.de
www.philippsreut.de
533 Aufrufe
Sie sind Mitarbeiter in dieser Komune und wollen diesen Eintrag editieren?
Bitte loggen Sie sich zur Bearbeitung bzw. zur Beantragung der Bearbeitungsrechte ein. Falls Sie noch
nicht bei waidler.com registriert sind, können Sie dies hier KOSTENLOS vornehmen. Zur Registrierung
|
Gemeinde Philippsreut - Infos & Fakten
Bilder & Impressionen
jährliche Veranstaltungen
Ämter & Ansprechpartner im Rathaus
Virtuelles Rathaus & Formulare
Vereine, Firmen & Gastronomie
|
Gemeinde Philippsreut - Infos & Fakten
Vor ca. 300 Jahren begann die Kolonisierung der Gemeinde Philippsreut mit seinen Ortsteilen Alpe, Vorderfirmiansreut, Mitterfirmiansreut und Hinterfirmiansreut. Die Namen der Ortschaften gehen auf die Passauer Fürstbischöfe Philipp von Lamberg und Leopold von Firmian zurück, welche den nördlichen Teil des Fürstbistums Passau zur Sicherung der Handelswege entlang des Goldenen Steiges besiedeln ließen. Im Wappen, das die Gemeinde seit 1966 führt, weisen darauf auch die beiden Bischofsstäbe hin. Die Lage am Wagenwasser und damit an der Grenze sowie die ausgedehnten Waldungen bezeichnen Wellenbalken und Bäume. Durch Roden (Reuten) des Waldes und Urbarmachung des steinigen und kargen Bodens wollten die Siedler eine landwirtschaftliche Existenz gründen.
Die Bedeutung der Grenzgemeinde wuchs ständig mit dem wirtschaftlichen und kulturellen Aufschwung, den der Goldene Steig auch hierher brachte. Stand man – aufgrund des Eisernen Vorhangs – jahrelang mit dem Rücken zur Wand, sieht man sich seit Öffnung der Grenze nach Tschechien plötzlich im Mittelpunkt Europas.
Philippsreut mit dem Skizentrum Mitterfirmiansreut ist seit 1979 staatlich anerkannter Erholungsort und vorrangig auf den Tourismus ausgerichtet. Um der rückläufigen Entwicklung entgegenzuwirken und ein Aussterben wie etwa im Nachbarort Leopoldsreut zu verhindern, versuchte man in den 60iger Jahren durch den Bau von Skiliften den Fremdenverkehr anzukurbeln. Für die stets als „Schneeloch“ betitelte Gemeinde wandelte sich ihre naturgegebene Benachteiligung ins Gegenteil: der im Überfluss vorhandene Schnee erwies sich nun für den Wintertourismus als „weißes Gold“, der begeisterten Langläufern und Skifahrern perfektes Pistenvergnügen und den Einheimischen Arbeitsplätze sicherte. Das Skizentrum Mitterfirmiansreut ist heute der einzige Skizirkus im Unteren Bayerischen Wald und überregional bekannt und beliebt. In komfortablen Hotels, Pensionen und zahlreichen Ferienhäusern und –wohnungen findet jeder Gast die für ihn passende Unterkunft. Mit 65 km Wanderwegen, Tennisplätzen und zahlreichen Ausflugsmöglichkeiten ist der Ort ein ideales Urlaubsdomizil – eingebettet zwischen dem Nationalpark Bayerischer Wald und dem Nationalpark Sumava auf tschechischer Seite.
|
|