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Gemeinde Neureichenau
Die Gemeinde Neureichenau (610m - 1312m über NN) liegt im Dreiländereck Deutschland-Österreich-Tschechien am Südhang des Dreisesselbergs.
Die heutige Gemeinde verdankt ihre Besiedlung vor allem der Glasmacherei (17. Jahrhundert) sowie der Nutzung des vorhandenen Waldes (spätes 17. Jahrhundert). Die Gemeinde erlebte durch die Glaserzeugung ihre erste wirtschaftliche Bedeutung. |
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ANSCHRIFT & KONTAKT
Dreisesselstraße 8
94089 Neureichenau
Telefon: 0 85 83/96 01-0
Telefax:
E-Mail: info@neureichenau.de
http://www.neureichenau.de
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Gemeinde Neureichenau - Infos & Fakten
Die Gemeinde Neureichenau (610m - 1312m über NN) liegt im Dreiländereck Deutschland-Österreich-Tschechien am Südhang des Dreisesselbergs.
Die heutige Gemeinde verdankt ihre Besiedlung vor allem der Glasmacherei (17. Jahrhundert) sowie der Nutzung des vorhandenen Waldes (spätes 17. Jahrhundert). Die Gemeinde erlebte durch die Glaserzeugung ihre erste wirtschaftliche Bedeutung. Dieser Wirtschaftszweig ist mittlerweile vollständig verloren gegangen. Ersetzt wurde er bis zum Ende des 19. Jahrhunderts durch eine karge Landwirtschaft sowie der Arbeit im Forst. Um die Jahrhundertwende bildeten sich kleine Gewerbebetriebe, von denen sich einige nach dem 2. Weltkrieg zu mittelständischen Unternehmen entwickelten. Bedeutendster Arbeitgeber ist die Firma Parat in Neureichenau. Der Betrieb betätigt sich unter anderem als Zulieferer namhafter Autohersteller. Neben der Firma Parat, Forstunternehmen, darunter auch die Bayerischen Staatsforsten mit einem eigenen Betriebssitz, mittelständischen Sägewerken, Bau- und Handelsgeschäften, ist seit über zwei Jahrzehnten der Tourismus ein weiteres wichtiges Standbein der heimischen Wirtschaft. Mit mindestens 200.000 Übernachtungen jährlich liegt die Gemeinde im Spitzenfeld von Landkreis und Regierungsbezirk. Aber auch in Richtung alternativer Energieversorgung und Gewinnung werden seit geraumer Zeit erwähnenswerte Akzente gesetzt. So wird der Hauptort Neureichenau zur Zeit an eine zentrale Hackschnitzelheizanlage angeschlossen und es entsteht eine Freilandphotovoltaikanlage. Beide alternativen Energieformen finden darüber hinaus auch bei vielen privaten Hauseigentümern breite Akzeptanz und Anwendung. Infolge der wirtschaftlichen Veränderungen hat sich die Gemeinde von einem rein landwirtschaftlich geprägten Gebilde zu einer gewerblich, industriell und dienstleistungsmäßig ausgerichteten Kommune gewandelt. Die Gemeinde hat hierbei jedoch keine Monostrukturen entwickelt.
Sie hat auch nicht ihre landschaftlichen Schönheiten eingebüßt, sondern kann seinen Bürgern und Gästen nach wie vor einen hohen Erholungswert sowie eine flächendeckend gute Infrastruktur, darunter mehrere Bäder, ein üppiges, schneesicheres Loipennetz, ein großes Skigebiet vor ihrer Haustüre, Geh- und Radwege, einen Campingplatz und noch vieles mehr bieten.
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