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Gemeinde Innernzell Gemeinde Innernzell Wappen

Gemeinde Innernzell

Vorgänger der Ortschaft bzw. der Pfarrei Innernzell ist die Ansiedlung Aschach. Dieser älteste im Gemeindebereich besiedelte Ort besteht heute nicht mehr; er entstand etwa 1100 n. Chr. aus einer Keltensiedlung. Den Namen „Ascha“ erhielt er wegen seiner erha-benen Lage, denn „Asch“ heißt im Keltischen klar, licht, erhöht, eine freie Aussicht gewährend.

ANSCHRIFT & KONTAKT

Schulstraße 3
94548 Innernzell

Telefon: 08554/735
Telefax: 08554/1400

E-Mail: hildegard.wildfeuer@vg-schoenberg.de
www.innernzell.de
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Gemeinde Innernzell - Infos & Fakten

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Gemeinde Innernzell - Infos & Fakten

Vorgänger der Ortschaft bzw. der Pfarrei Innernzell ist die Ansiedlung Aschach. Dieser älteste im Gemeindebereich besiedelte Ort besteht heute nicht mehr; er entstand etwa 1100 n. Chr. aus einer Keltensiedlung. Den Namen „Ascha“ erhielt er wegen seiner erha-benen Lage, denn „Asch“ heißt im Keltischen klar, licht, erhöht, eine freie Aussicht ge-während. Wer den nahe bei Innernzell gelegenen Aschenstein (942 m) besucht, wird die-se Auslegung bestätigen können. Der Ort Ascha bestand damals nur aus einem Landgut und wurde wahrscheinlich im Hussiten- oder Schwedenkrieg verwüstet und nicht wieder aufgebaut. Die Stelle, an der einst Ascha stand, liegt heute in dem Waldgebiet südlich von Innernzell und Schlag auf einem Berg.
An der Stelle wo heute Innernzell steht, muss einst ursprünglich dem Namen gemäß eine Einsiedler-Zelle (Klause) gestanden haben, die zur Zeit des hl. Gunthers zu Beginn des 11. Jahrhundert errichtet worden sein dürfte. Um diese Einsiedlerzelle herum entstanden Häuser, es wurde ein Kirchlein gebaut und damit war der Ort „Zell“ gegründet. Er wird urkundlich erstmals im Jahre 1195 n.Chr. erwähnt. Nach der eher legendären Erzählung des Entstehens einer Kirche in Marienberg, heute Kirchdorf im Wald, existierte der Ort „Zell“ bereits im Jahr 1011 und erhielt im Jahre 1429 den Namen „Innernzell“ zur besse-ren Unterscheidung von Außernzell (Zell bei „Schellnach“).
Die Ansiedlung wurde 1471 zu einem der Domkirche zu Passau gewidmeten Vikariat er-hoben und mit Stiftungen versehen. Seit 1600 ist Innernzell eigene Pfarrei, die 1835/36 die Pfarrkirche in der heutigen Form anstelle der baufälligen alten Kirche erhielt.
Im österreichischen Erbfolgekrieg plünderten am 16.06.1742 ungarische Husaren den Ort und erschossen zehn unschuldige Bauern, die sie für Schützen gehalten hatten.
Das erste Schulhaus war das jetzige Kölblhäuschen. 1810 wurden dort in einem einzigen Lehrsaal 100 Kinder unterrichtet. Weitere Schulhäuser wurden gebaut: 1812 am Kirch-platz, 1903 (heute Gasthof Zeller Hof), 1956 (heute z. T. Kindergarten, Musikschule sowie Gemeindekanzlei) und das bislang letzte Schulhaus schließlich wurde samt Turnhalle 1972 seiner Bestimmung übergeben.
Im Jahre 1946 wurden die selbstständigen Gemeinden Gmünd und Hilgenreith der Ge-meinde Innernzell zugeteilt, und 1972 kam aus der Gemeinde Solla die Ortschaft Bärn-dorf hinzu. Gute Voraussetzungen für die weitere Siedlungstätigkeit wurden durch die Ausweisung von mehreren Baugebieten geschaffen. Heute ist Innernzell eine idyllisch ländliche Gemeinde, die alle Einrichtungen für die Grundversorgung der Bevölkerung vorhält. Durch die Ausweisung von Gewerbegebieten konnten bestehende Arbeitsplätze gesichert und zusätzliche Möglichkeiten der Beschäftigung geschaffen werden.

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