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Autoaufbrecher in Ostbayern aktiv
geschrieben von Carina Friedl am 24.01.2008
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Autoaufbrecher in Ostbayern aktiv – sie haben es auf sichtbar im Fahrzeug liegende Gegenstände aller Art abgesehen
Die Polizei appelliert an alle Kraftfahrzeugbesitzer:
„Seien Sie schlauer als der Klauer“
- lassen sie keine Gegenstände sichtbar im Fahrzeug
- Wertsachen gehören nicht ins Auto, lose sichtbare Gegenstände im Fahrzeug sind zudem oft von Versicherungsleistungen ausgeschlossen
- bewahren sie keinesfalls die Geheimzahl zusammen mit der Bankkarte auf
- rufen Sie bei einer verdächtigen Wahrnehmung den Polizeinotruf 110
In den ersten drei Wochen des neuen Jahres 2008 wurden in den Regierungsbezirken Niederbayern und Oberpfalz 69 Pkw-Aufbrüche zur Anzeige gebracht. Strafrechtlich gesehen liegen hier „Diebstähle im besonders schweren Fall“ vor, bei denen ein Diebstahlsschaden von rund 19.000 Euro entstand. Lediglich in fünf Fällen hatten es die Täter auf Autoradios abgesehen. Bei einem Großteil der Taten wurden im Fahrzeug sichtbar liegende Gegenstände wie z. B. Hand- und Aktentaschen, Kleidungsstücke, Laptops, Handys, mobile Navigationsgeräte und sogar Geldbörsen erbeutet.
Verstärkt sind derzeit im Stadtgebiet Regensburg Pkw-Aufbrüche in Tiefgaragen zu verzeichnen. Beispielsweise entwendete bei einer Tat am 21.01.08 in einer Tiefgarage in der Hemauer Straße ein unbekannter Täter ein original verpacktes Notebook, welches der Geschädigte erst am gleichen Tag gekauft und auf dem Rücksitz seines Fahrzeuges sichtbar deponiert hatte. Bei einem weiteren Aufbruch entwendete ein Täter eine Scheckkarte und setzte diese auch zu einer unberechtigten Abhebung bei einem Kreditinstitut in Regensburg ein. In diesem Zusammenhang rät die Polizei dringend, keine Wertsachen im Fahrzeug liegen zu lassen sowie die Geheimzahl (PIN) unbedingt getrennt von der Bank- oder Kreditkarte aufzubewahren.
Leider werden die Diebe häufig durch das Verhalten der Geschädigten selbst auf ihre Beute aufmerksam: viele Fahrzeugbesitzer lassen wertvolle Gegenstände sichtbar im Fahrzeug liegen. Sichtbare Gegenstände lassen Straftäter aktiv werden. Aber auch nur durch den Saugfuß an der Windschutzscheibe kann der potentielle Täter das dazugehörige mobile Navigationsgerät im Fahrzeug vermuten.
Doch die Autobesitzer können vorbeugen, in dem sie keine Gegenstände sichtbar im Fahrzeug deponieren und beispielsweise Geldbörsen, die außer Bargeld meist noch Bankkarte und Ausweispapiere enthalten, generell beim Verlassen des Fahrzeuges an sich nehmen.
Das Auto ist kein Safe! Türen aufbrechen, Scheiben einwerfen – die Methoden der „Automarder“ sind vielfältig.
[24.01.2008, Polizeipräsidium Niederbayern/Oberpfalz]
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